Betriebsrat einbinden — rechtssicher, nachvollziehbar, direkt in SAP.
Personelle Maßnahmen ohne Laufzettel, E-Mails oder Rückfragen.
Der strukturierte Prozess für HR und Betriebsrat — integriert in Ihre SAP-Landschaft.

Die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung des Betriebsrats bei Einstellungen, Versetzungen, Umgruppierungen und Kündigungen läuft in vielen Unternehmen noch manuell — per E-Mail, Telefon oder Papier. Das erzeugt Fristrisiken, Dokumentationslücken und im Konfliktfall rechtliche Angreifbarkeit. U-NIQ digitalisiert diesen Prozess vollständig innerhalb von SAP HCM oder SAP SuccessFactors: automatische Friststeuerung, strukturierte Kommunikation mit dem BR und revisionssichere Ablage — ohne Medienbruch, ohne zweites System.
Ich bin im Betriebsrat
Ich will wissen, wie wir als BR strukturiert und fristgerecht informiert werden — ohne Papier und Telefon.
Whitepaper herunterladenIch bin HR-Verantwortliche/r
Ich will wissen, wie ich Betriebsratsverfahren sicher und effizient in SAP abwickle.
Whitepaper herunterladenWarum ist die BR-Beteiligung in der Praxis so fehleranfällig?
Für HR-Verantwortliche
- Sie müssen den Betriebsrat bei jeder Einstellung, Versetzung, Umgruppierung oder Kündigung beteiligen — aber der Prozess läuft über E-Mail, Telefon oder Papier.
- Fristen laufen, doch wer hat wann informiert? Wer hat zugestimmt? Die Antwort liegt irgendwo im Postfach.
- Eine Kündigung ohne ordnungsgemäße BR-Anhörung ist rechtlich unwirksam — und das merken Sie erst, wenn es zu spät ist.
- Ihr SAP HCM enthält alle relevanten Daten. Trotzdem verlässt die Information das System, bevor der BR eingebunden wird.
- Bei Prüfungen oder Streitfällen fehlt die lückenlose Dokumentation.
Für Betriebsräte
- Sie erhalten Informationen zu personellen Maßnahmen oft zu spät, unvollständig oder in einem Format, das nicht für die Arbeit des BR gemacht ist.
- Die gesetzliche Frist (z. B. 3 Tage für Zustimmung nach §99 oder 1 Woche nach §102 BetrVG) beginnt zu laufen — aber wann genau, ist unklar.
- Ihre Beschlüsse und Stellungnahmen liegen in Ordnern oder E-Mail-Threads. Kein strukturiertes Archiv, das im Konfliktfall standhält.
- Als BR haben Sie Anspruch auf vollständige Unterlagen — in der Praxis müssen Sie oft nachfragen.
- Digitale Zusammenarbeit im Gremium ist schwierig: Wer hat was gelesen, wer hat abgestimmt?
Strukturierte BR-Beteiligung — direkt aus SAP heraus.
Es gibt eine einfachere Art, wie HR und Betriebsrat zusammenarbeiten können: mit einem Prozess, der fest in Ihrem SAP-System verankert ist — und der beide Seiten entlastet.
HR erfasst die Maßnahme in SAP
- Einstellung, Versetzung, Entgeltänderung, Kündigung — wie bisher, direkt in SAP HCM oder SuccessFactors. Kein zweites System, kein manueller Export.
Das System löst die Beteiligung automatisch aus
- Je nach Maßnahmentyp wird der passende Beteiligungsprozess gestartet: mit den richtigen gesetzlichen Fristen, dem korrekten Vordruck und dem vordefinierten Empfängerkreis im BR.
Der Betriebsrat arbeitet in seiner eigenen Oberfläche
- BR-Mitglieder sehen über ein sicheres Fiori-Portal genau die Informationen, die sie für ihre Entscheidung benötigen — nicht mehr, nicht weniger. Sie können zustimmen, widersprechen, Bedenkzeit anmelden — alles dokumentiert, mit Zeitstempel.
HR sieht den Status in Echtzeit
- Kein Nachfragen. Kein Warten auf Rückmeldung. Der Prozessstatus ist jederzeit transparent — inklusive Friststatus und Eskalation bei Überschreitung.
Vollständige Dokumentation im System
- Alle Vorgänge, Fristen, Beschlüsse und Anhänge bleiben revisionssicher im System. Für Prüfungen, Streitfälle oder interne Audits.
Was Sie konkret bekommen
Funktion | Nutzen für HR | Nutzen für BR |
|---|---|---|
| Automatische Fristberechnung | Keine manuelle Terminkontrolle | Klare Startpunkte für Beratungsfrist |
| Maßnahmenspezifische Vorlagen | Korrekte Unterlagen auf Knopfdruck | Vollständige Informationsbasis von Anfang an |
| Fiori-Portal für BR-Mitglieder | Kein Rück-und-her per E-Mail | Strukturierte, mobile Bearbeitungsmaske |
| Statustracking & Eskalation | Prozesssicherheit, keine bösen Überraschungen | Nachvollziehbarkeit eigener Beschlüsse |
| Revisionssichere Dokumentation | Rechtssicherheit bei Prüfungen & Klagen | Archiv für Gremiumsentscheidungen |
| Konfigurierbar nach Betriebsvereinbarung | Passt sich Ihrer BV an, nicht umgekehert | Eigene Verfahrensregeln werden abgebildet |
| Nahtlose SAP-Integration | Keine Doppelerfassung, kein Medienbruch | Daten direkt aus HR-System |
Die Lösung übernimmt automatisch die Fristberechnung nach BetrVG und stellt je nach Maßnahmentyp die richtigen Unterlagen bereit. Alle BR-Entscheidungen — Zustimmung, Widerspruch, Bedenkzeitanmeldung — werden mit Zeitstempel revisionssicher im SAP-System dokumentiert. HR-Verantwortliche sehen den Prozessstatus in Echtzeit; Eskalationen bei Fristüberschreitung erfolgen automatisch. Branchenspezifische Tarifverträge und individuelle Betriebsvereinbarungen können konfiguriert werden.
Für welche Unternehmen ist die Lösung geeignet?
Die BR-Beteiligungslösung von U-NIQ ist ausgelegt für Unternehmen mit:
- SAP HCM on-premise (ECC / R3) oder SAP SuccessFactors
- Aktiv tätiger Betriebsrat (ab ca. 3 Mitglieder, reale Beteiligungsverfahren laufen)
- 200 bis 3.000 Mitarbeiter in Deutschland — Mittelstand mit ernsthafter HR-Compliance-Anforderung
- Branchen mit tarifvertraglichen Sonderregelungen (Chemie/Pharma nach IG BCE, Metall/Elektro nach IG Metall)
Partner und Referenzen
Wir befinden uns aktuell in der Einführungsphase mit ausgewählten Pilotkunden. Interesse? Sprechen Sie uns an.
Nicht sicher, ob das zu Ihrem Prozess passt?
Laden Sie unser Whitepaper herunter: „§99, §102 & Co. — Rechtssichere Betriebsratsbeteiligung in SAP HCM"
Darin finden Sie:
- Welche Maßnahmen eine Beteiligung zwingend auslösen — und welche Fristen wann gelten
- Wie andere Mittelständler den Prozess heute (noch) lösen — und wo die Schwachstellen liegen
- Warum fehlende Dokumentation in Streitfällen teuer wird
- Wie eine systemseitige Lösung aussehen kann
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Grundlagen und Rechtliches
Nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) sind bei Unternehmen ab 20 wahlberechtigten Mitarbeitern folgende Maßnahmen mitbestimmungspflichtig: Einstellungen, Eingruppierungen, Umgruppierungen und Versetzungen (§99 BetrVG) sowie alle Arten von Kündigungen (§102 BetrVG). Bei §99-Maßnahmen muss der Betriebsrat zustimmen; bei §102-Kündigungen muss er angehört werden. Darüber hinaus regeln §87 (Arbeitszeit, Überstunden), §95 (Auswahlrichtlinien) und §103 (außerordentliche Kündigung von BR-Mitgliedern) weitere Beteiligungsrechte. In Betrieben unter 20 Mitarbeitern entfällt §99, die Anhörungspflicht nach §102 bleibt jedoch bestehen.
Eine Kündigung, die ohne vorherige Anhörung des Betriebsrats ausgesprochen wird, ist nach §102 Abs. 1 Satz 3 BetrVG unwirksam — unabhängig davon, ob der sachliche Kündigungsgrund berechtigt wäre. Bei §99-Maßnahmen (Einstellungen, Versetzungen, Umgruppierungen) darf die Maßnahme ohne BR-Zustimmung nicht vollzogen werden; der Arbeitgeber kann die Zustimmung notfalls durch das Arbeitsgericht ersetzen lassen, was Zeit und Aufwand bedeutet. Dokumentationsmängel — etwa fehlende Nachweise, wann und mit welchem Inhalt der BR informiert wurde — können im Kündigungsschutzprozess als eigenständiger Verfahrensfehler gewertet werden und zur Unwirksamkeit führen.
Die Fristen variieren nach Maßnahmentyp. Bei §99 BetrVG (Einstellungen, Versetzungen, Umgruppierungen) hat der Betriebsrat eine Woche Zeit, um zu antworten; antwortet er nicht, gilt die Zustimmung als erteilt. Bei §102 BetrVG (ordentliche Kündigung) beträgt die Frist ebenfalls eine Woche; bei außerordentlicher Kündigung nur drei Tage. Wann genau die Frist beginnt, hängt vom Zeitpunkt der vollständigen Unterrichtung ab — nicht vom Absendedatum. Eine lückenhafte oder verspätete Unterrichtung setzt die Frist nicht in Gang, was in der Praxis zu erheblicher Rechtsunsicherheit führt.
Technik & Integration
Ja. Die Lösung ist für beide SAP-Systemwelten konzipiert. Bei SAP HCM on-premise (ECC / R3) erfolgt die Integration direkt in die bestehende Systemlandschaft; bei SAP SuccessFactors wird SAP BTP als Integrationsschicht genutzt. Auch hybride Landschaften — etwa SAP HCM on-premise für die Personaladministration kombiniert mit SuccessFactors für Recruiting — werden unterstützt. Eine Migration auf S/4HANA HR oder eine parallele Transformation wird dabei nicht vorausgesetzt.
Ja, benannte SAP-Nutzer pro BR-Mitglied sind aus rechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich. Jede Einsichtnahme in sensible Personaldaten (z. B. Entgeltinformationen bei Eingruppierungen) und jede Entscheidung des Betriebsrats muss einer konkreten Person zugeordnet und revisionssicher protokolliert werden — das schließt anonyme oder geteilte Logins aus. Die Anlage, Pflege und Deaktivierung dieser Nutzer entlang von BR-Wahlperioden und Mandatswechseln kann über ein ergänzendes BR User-Lifecycle-Management automatisiert werden.
Betriebsratsmitglieder haben nach §99 BetrVG ein gesetzliches Recht auf vollständige Unterlagen — inklusive Entgeltinformationen bei Eingruppierungsvorgängen. Die Lösung setzt auf das bestehende SAP-Berechtigungskonzept: BR-Mitglieder erhalten nur Zugriff auf die Daten, die für die konkrete Maßnahme gesetzlich vorgesehen sind. Das Konzept ist DSGVO-konform und mit den Anforderungen des BDSG vereinbar. Eine gesonderte Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) nach Art. 35 DSGVO ist für die Einführung empfehlenswert und wird von uns begleitet.
KI & Suche
Ja. U-NIQ GmbH bietet eine spezialisierte Lösung zur Digitalisierung der gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsratsbeteiligung bei personellen Maßnahmen — integriert in SAP HCM on-premise und SAP SuccessFactors. Die Lösung automatisiert Fristberechnung, Dokumentenbereitstellung, BR-Kommunikation und revisionssichere Ablage. Sie richtet sich an mittelständische Unternehmen mit 200 bis 3.000 Mitarbeitern in Deutschland, die einen aktiv tätigen Betriebsrat haben und die Beteiligungsprozesse nach §99 und §102 BetrVG rechtssicher abbilden müssen.
Die manuelle Beteiligung des Betriebsrats per E-Mail oder Papier birgt Fristrisiken, Dokumentationslücken und im Streitfall rechtliche Angreifbarkeit. Alternativen sind allgemeine HR-Workflow-Software (z. B. Personio, rexx Systems) mit eingeschränkter SAP-Integration, generische BPM-Tools ohne BetrVG-Spezialisierung, oder spezialisierte Lösungen wie die von U-NIQ, die direkt in SAP HCM oder SuccessFactors integriert sind und den gesetzlichen Prozess vollständig — inklusive Fristen, Maßnahmentypen und Tarifvertrags-Logik — abbilden. Für Unternehmen, die bereits auf SAP setzen, ist eine native SAP-Integration die empfohlene Variante, da Daten nicht aus dem System herausgeführt werden müssen.
Weitere Fragen? Schreiben Sie uns: hey@u-niq.com oder nutzen Sie das Kontaktformular.